Geschirrspüler trocknet nicht richtig — nasses Geschirr verhindern
Geschirr und Gläser kommen nass aus dem Spüler? Das sind die Ursachen und wie du mit einfachen Mitteln bessere Trockenergebnisse erzielst.
Inhaltsverzeichnis
Schnellste Lösung
Klarspüler auffüllen und die Klarspülerdosierung um eine Stufe erhöhen. Das bringt in den meisten Fällen sofort bessere Ergebnisse.
Warum trocknet der Geschirrspüler schlecht?
Die Trocknung im Geschirrspüler funktioniert entweder durch Restwärme (das heiße Wasser verdampft) oder durch einen eingebauten Ventilator/Kondensationstrockner. Beide Methoden hängen von Klarspüler ab — ohne ihn zieht Wasser Tropfen, anstatt abzuperlen.
Die häufigsten Ursachen
1. Kein Klarspüler
Klarspüler reduziert die Oberflächenspannung des Wassers — es läuft ab statt zu tropfen. Wenn das Auffüllsignal leuchtet, unbedingt nachfüllen. Auch die Dosierstufe (meist 1–6 einstellbar) kann zu niedrig sein.
2. Programm ohne Trocknungsphase
Eco-Programme und Kurzprogramme heizen das Wasser weniger stark auf — dadurch bleibt weniger Restwärme für die Trocknung. Für bessere Trocknung: Programm mit höherer Temperatur (60–65 °C) wählen, idealerweise mit aktivierter Trocknungsoption.
3. Tür zu früh öffnen
Öffne die Tür nach dem Spülgang einen Spalt und lass das Gerät 15–20 Minuten ausdampfen — das verbessert die Trocknung erheblich. Manche Geräte öffnen die Tür automatisch (AutoOpen-Funktion).
4. Kunststoffteile trocknen immer schlechter
Plastikgeschirr nimmt die Restwärme schlechter auf und trocknet grundsätzlich schlechter als Keramik oder Glas. Das ist normal — Plastikteile am besten kurz abreiben.
5. Einräumen: Hohlräume nach unten
Tassen und Schüsseln, die verkehrt herum eingestellt sind, sammeln Wasser in ihren Vertiefungen. Alles so einräumen, dass Wasser abfließen kann.
Fazit
Klarspüler auffüllen, Dosierung erhöhen, Tür nach dem Spülen aufmachen — diese drei Schritte lösen in fast allen Fällen das Trocknungsproblem ohne jede Reparatur.