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Warmwasser-Temperatur einstellen — wie heiß soll es sein?

Zu kalt riskiert Legionellen, zu heiß verbrennt und kostet Energie. Die richtige Warmwassertemperatur und wie du sie einstellst.

Inhaltsverzeichnis

Die richtige Warmwassertemperatur schützt vor Legionellen und spart Energie. Bei Problemen mit der Gastherme: Gastherme zeigt Störung. Wenn kein Warmwasser aus dem Hahn kommt: Boiler: kein Warmwasser. Warmwasser kommt spät: Warmwasser kommt spät.

Die richtige Temperatur

  • Mindestens 55°C im Speicher: Unterhalb von 55°C können sich Legionellen (gefährliche Bakterien) im Warmwasserspeicher vermehren. Das ist die gesundheitliche Untergrenze.
  • 60°C empfohlen: Bei 60°C sterben Legionellen zuverlässig ab.
  • Nicht über 65°C: Höhere Temperaturen bringen keinen Sicherheitsvorteil mehr, verbrauchen aber mehr Energie und erhöhen die Kalkablagerungen.

Am Hahn: Welche Temperatur ist normal?

Am Wasserhahn kommt das Wasser durch Mischventile und kühlere Leitungen leicht abgekühlt an. Am Auslauf 50–55°C sind typisch — heißes Wasser, das man nicht mit bloßen Händen lange halten kann.

Thermostat am Boiler einstellen

Elektrischer Boiler: Drehregler am Gerät auf 60–65°C stellen. Markierung suchen (oft Symbol für Temperatur oder Zahlenregler).

Gastherme mit integrierten Speicher: Im Thermenmenü (Display) "Warmwassertemperatur" oder "Brauchwasser" auf 55–60°C stellen.

Kombithermen (Durchlauferhitzer): Liefern heißes Wasser direkt — keine Speichertemperatur einzustellen. Temperatur am Hahn regelt der Mischer.

Energiesparen ohne Risiko

Bei Solarthermie oder Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher: Einmal wöchentlich eine automatische Aufheizung auf 70°C (Legionellen-Schutzschaltung) ist ausreichend. Den Rest der Zeit kann die Temperatur auf 55°C gehalten werden.

Fazit

60°C im Speicher ist die empfohlene Temperatur — schützt vor Legionellen und hält die Energiekosten vertretbar.