Wand streichen ohne Schlieren — Tipps für ein gutes Ergebnis
Wände selbst streichen ist einfacher als es aussieht — wenn man die richtigen Vorbereitungen trifft und die häufigsten Fehler vermeidet.
Inhaltsverzeichnis
Dieser Artikel erklärt das Streichen von Wänden ohne Schlieren und Ränder. Löst sich vorher noch Tapete ab: Tapete löst sich ab. Müssen danach Bilder aufgehängt werden: Bild aufhängen ohne Bohren. Hält der Dübel in der frisch gestrichenen Wand nicht: Dübel hält nicht.
Vorbereitung ist alles
- Möbel aus dem Raum räumen oder in der Mitte zusammenstellen und abdecken.
- Malerband an Fensterbänken, Leisten, Steckdosen und der Deckengrenze.
- Boden mit Malerfolie oder alten Laken abdecken.
- Wand prüfen: Risse und Löcher mit Spachtel ausbessern, trocknen lassen, abschleifen.
Die richtige Farbe und Menge
- Wandfarbe auf Wasserbasis (Acryl) — einfach zu verarbeiten und geruchsarm.
- Für dunkle oder stark farbige Wände: zuerst einen Untergrund (weiße Grundierung) auftragen.
- Berechnung: 1 Liter Wandfarbe deckt ca. 7–10 m² (ein Anstrich).
- Farbe vor dem Streichen gut umrühren.
Die richtige Technik
- Erst ausschneiden: Mit dem Pinsel an Decke, Ecken und Leisten vorlackieren (2–5 cm Breite).
- Dann rollen: Rolle gleichmäßig in W- oder M-Form über die Wand führen — kein einfaches Hin-und-Her (erzeugt Streifen).
- Rolle nicht zu trocken laufen lassen — regelmäßig nachladen.
- Nasse Kanten nicht übergehen — nass auf nass streichen, sonst entstehen sichtbare Ränder.
Zweiter Anstrich
Fast immer nötig für ein gleichmäßiges Ergebnis. Ersten Anstrich vollständig trocknen lassen (mind. 4 Stunden, laut Packung), dann zweiten Anstrich auftragen. Der zweite Anstrich geht schneller.
Malerband richtig entfernen
Malerband entfernen, solange die Farbe noch leicht feucht (aber nicht nass) ist — nach komplettem Durchtrocknen kann Farbe mitreißen. Langsam und in einem spitzen Winkel abziehen.
Fazit
Vorbereitung, ausschneiden, dann rollen in W-Form, zwei Anstriche — das Ergebnis ist professionell und sauber.