Trockner trocknet nicht richtig — Wäsche bleibt feucht
Die Wäsche kommt nach dem Programm noch feucht aus dem Trockner? Diese Ursachen stecken dahinter — von einfach bis komplex.
Inhaltsverzeichnis
Häufigste Ursache
Verstopfter Flusenfilter oder voller Kondenswasserbehälter — beides stoppt die Trocknung vorzeitig. Beide dauern 2 Minuten zu prüfen.
Mögliche Ursachen
1. Flusensieb verstopft
Das Flusensieb muss nach jedem Trockengang geleert werden. Ist es verstopft, kann keine Luft mehr zirkulieren — die Trocknung kommt zum Stillstand. Sieb herausziehen, Flusen entfernen, ggf. kurz unter Wasser abspülen und gut trocknen lassen bevor du es wieder einsetzt.
2. Kondenswasserbehälter voll
Bei Kondenswasser-Trocknern wird das Wasser in einem Behälter gesammelt. Ist er voll, stoppt das Gerät automatisch. Behälter herausziehen, leeren, wieder einsetzen.
3. Trommel zu voll beladen
Überladung ist eine häufig unterschätzte Ursache. Die Wäsche muss sich frei bewegen können, damit Luft überall hinkommt. Faustregel: Trommel maximal zu 2/3 füllen. Große Teile wie Bettwäsche am besten einzeln trocknen.
4. Programm falsch gewählt
Schonprogramme oder Kaltluftprogramme trocknen nicht vollständig. Prüfe, ob das richtige Programm für die Wäschesorte gewählt ist — schwere Baumwolle braucht ein anderes Programm als Synthetik.
5. Wärmetauscher verschmutzt (Kondensationstrockner)
Bei Kondensationstrocknern sitzt hinter dem Flusensieb ein Wärmetauscher. Dieser sollte laut Herstellerangaben regelmäßig (alle 1–3 Monate) gereinigt werden. Herausziehen, unter der Dusche abspülen, gut trocknen lassen.
6. Abluftschlauch verstopft (Ablufttrockner)
Bei Abluft-Trocknern führt ein Schlauch die feuchte Luft nach außen. Ist er geknickt, zu lang oder verstopft, wird die Feuchtigkeit nicht richtig abgeführt. Schlauch auf Knicke prüfen und wenn möglich kürzen.
Fazit
Starte immer mit Flusensieb leeren und Kondenswasser entleeren. Wenn das nicht hilft: Beladung reduzieren und Programm prüfen. Wärmetauscher reinigen ist Pflicht alle paar Monate.