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Wasserdruck zu hoch — was tun?

Zu hoher Wasserdruck belastet Rohre, Dichtungen und Armaturen. Wie du ihn erkennst und was du dagegen tun kannst.

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel erklärt, wie du zu hohen Wasserdruck erkennst und durch einen Druckminderer behebst. Das Gegenproblem: Wasserdruck zu niedrig. Wenn der Hahn pfeift oder klopft: Wasserhahn pfeift. Tropfende Armaturen durch Dichtungsverschleiß: Wasserhahn tropft.

Wie erkenne ich zu hohen Wasserdruck?

  • Wasser schießt beim Aufdrehen sehr stark aus dem Hahn.
  • Hähne und Dichtungen tropfen häufiger — Dichtungen verschleißen schneller.
  • Rohre klopfen oder schlagen (Wasserhammer).
  • Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher haben häufig Probleme.

Normaler Versorgungsdruck: 2–4 bar. Problematisch: über 5–6 bar.

Druck messen

Mit einem einfachen Manometer, das an einem Hahn angeschraubt wird (ca. 10–15 € im Baumarkt). Den Hahn ganz aufdrehen und den Druck ablesen.

Druckminderer — die Lösung

Am Hauptwasserhahn (Hauswasseranschluss) wird ein Druckminderer (Druckreduzierventil) installiert. Dieser regelt den Druck auf einen gesunden Wert (meist 3–4 bar) herunter.

  • Druckminderer kosten 30–80 € für das Gerät.
  • Installation muss von einem zugelassenen Installateur durchgeführt werden.
  • Viele Häuser haben bereits einen Druckminderer — dieser kann einfach nachgestellt werden (Einstellschraube, mit Manometer kontrollieren).

Vorhandenen Druckminderer einstellen

Druckminderer haben meist eine Einstellschraube (oben, unter einer Schutzkappe). Mit dem Manometer am Hahn: Schraube im Uhrzeigersinn = Druck erhöhen, gegen den Uhrzeigersinn = Druck senken. Auf 3–4 bar einstellen.

Fazit

Druck messen, Druckminderer einstellen oder nachrüsten. Schont Dichtungen, Rohre und Geräte erheblich.