Elektrische Balkonheizung — sinnvoll oder Stromfresser?
Terrassenstrahler und Balkonheizungen verlängern die Zeit draußen. Ob das sinnvoll ist, hängt stark vom Gerät und der Nutzung ab.
Inhaltsverzeichnis
Balkonheizungen sind eine praktische Ergänzung für die kältere Jahreszeit. Wer stattdessen die Heizkosten im Haus senken möchte, findet Tipps unter Heizkosten senken. Ob eine Infrarotheizung sinnvoll ist, hängt stark vom Einsatzort ab. Den Stromverbrauch im Blick behalten hilft auch der Artikel Stromfresser finden.
Wie funktionieren Balkonheizungen?
Balkonstrahler sind meist Infrarotstrahler — sie erwärmen Objekte und Menschen direkt, nicht die Luft. Das macht sie im Freien effektiver als Konvektionsheizungen (die nur die Raumluft heizen, die draußen sofort wegweht).
Welche Typen gibt es?
- Infrarot-Dunkelstrahler: Kein sichtbares Licht, nur Wärme. Angenehm, weil kein Blenden. Beliebter bei Gastronomen.
- Infrarot-Hellstrahler: Ähnlich einer Glühbirne — helles Licht und Wärme. Günstiger, aber blendet mehr.
- Gasstrahler: Stärker und unabhängig vom Strom, aber braucht Gaskartusche oder Anschluss.
Stromverbrauch
- Typische Leistung: 1.000–2.000 Watt.
- Bei 30 Cent/kWh und 1.500 W: 45 Cent pro Stunde.
- 2 Stunden abends auf dem Balkon = 90 Cent — überschaubar für gelegentliche Nutzung.
Sicherheit
- Nur für Außenbereiche geeignete (IP44 oder höher) Geräte verwenden.
- Kein Betrieb bei Regen oder starker Feuchtigkeit ohne entsprechende Schutzklasse.
- Mindestabstand zu brennbaren Materialien (Sonnensegel, Holzmöbel) einhalten.
- Nie unbeaufsichtigt lassen, wenn Kinder in der Nähe sind.
Fazit
Für gelegentliches Sitzen auf dem Balkon im Frühjahr/Herbst kostenvertretbar. Dauerhafter Betrieb über viele Stunden täglich ist teuer — dann lieber gut dämmen.